Montag, 29. September 2014

Food Challenge: Pflaumenkompott

"Verwende so wenige Zutaten wie möglich"- So lautete meine Aufgabe von Marie. Und dazu sollten auch noch Pflaumen beziehungsweise Zwetschgen im Rezept sein. Apfel-Zimt-Kuchen mit Karamellsoße und Vanilleeis fällt da ja schon raus ;-). Ganz gut passt allerdings Pflaumenkompott. 5 Zutaten sind ja nicht viel, oder?
Ihr braucht (Rezept ist von hier abgewandelt ): 350g Pflaumen (entkernt),  100g Zucker, 100 ml Weißwein, eine Prise Zimt,1 Tl Maisstärke
Und so geht's: Ihr gebt einfach alle Zutaten bis auf die Stärke in einen Topf und lasst das Ganze bei mittlerer Hitze so lange köcheln bis die Pflaumen weich sind. Dann nehmt ihr etwas von der Flüssigkeit und verrührt diese mit der Stärke. Dann wieder zu dem Kompott dazu geben und noch einmal aufkochen lassen.

Das Rezept habe ich übrigens auch zum füllen meiner Buchteln genutzt. War sehr lecker, aber auch zu Joghurt, pur,... schmeckt es mir wirklich gut.
Nun aber auch noch mal zu Marie, ich habe euch ihren Blog vor über zwei Jahren schon mal vorgestellt (klick!), damals hieß er noch Dolce Lemon und meiner My World. Und auch jetzt kann ich ihn euch immer noch ans Herz legen. Denn nach wie vor mag ich die Rezeptposts sehr gerne und habe auch schon das ein oder andere Mal etwas nachgekocht, was mir immer gut geschmeckt. Auch ihre Reiseposts lese ich sehr gerne, ihr Beitrag über Thailand beispielsweise hat mein dauerhaftes Fernweh gleich noch mal erhöht ;-).

Ich habe ihr übrigens auch eine Aufgabe gestellt und wenn ihr wissen möchtet, wie sie diese gemeistert hat, dann schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei :-)

Nächsten Montag gibt es dann übrigens den zweiten Teil mit Birne :-).

Liebe Grüße
Ronja

Montag, 22. September 2014

Buchteln mit Pflaumen gefüllt

Über die Tatsache, dass meine Brüder Obst und Gemüse ziemlich verschmähen, habe ich mich hier ja schon das ein oder andere mal ausgelassen. Und auch jetzt muss ich noch einmal mehr auf dieses Problem verweisen, denn mir ist doch schier unmögliches gelungen: Mein Bruder, der nicht einmal ein Teller anfasst auf dem ein Messer mit einem kaum erkennbaren Rest von Marmelade liegt, hat doch tatsächlich aus einer Auflaufform gegessen, in der sich Buchteln befanden, die zur Hälfte mit Pflaumenkompott gefüllt waren und hat diese (also die ohne Pflaumen, versteht sich ;-)) auch noch gelobt! Ich glaube, ich muss den Tag rot im Kalender anstreichen ;-)...
Aber auch ich, als bekenner Dampfnudelfan, fand meine ersten Buchteln sehr lecker und werde das Rezept sicher nochmal machen.
Image and video hosting by TinyPic Das Rezept habe ich von hier und wer mag kann sich auch gerne noch das dazugehörige Video dazu anschauen (klick!).
Zutaten für etwa 12 Buchteln:
Hefeteig: 500 g Mehl, 2 Eier, etwa 130ml Milch, 50 g Butter (zerlassen), 50 g Zucker, 1 Würfel Hefe,1 TL Salz
Zum Bepinseln: 100g Sahne oder Milch und Zimtzucker nach Belieben
Füllung: etwa 350g (selbstgemachtes) Pflaumenkompott
Und so geht's: Zuerst gebt ihr das Mehl in eine Schüssel und formt in der Mitte eine Mulde. Als nächstes bröckelt ihr die Hefe in eine Schale und gebt etwa 5-6 EL lauwarme Milch hinzu. Die Hefe auflösen. Nun die Hefemilch in die Mehlmulde schütten, etwa 2 El Zucker unterrühren und dann das Ganze mit etwas Mehl bedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen. Danach gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und kneten alles zu einem glatten Teig. Jetzt müsst ihr den Teig so lange gehen lassen bis er sich verdoppelt hat, das sollte etwa eine Dreiviertelstunde dauern.
Ist der Teig gegangen, unterteilt ihr ihn in 12 Portionen und formt aus jeder eine kleine Pizza, die ihr dann mit einem Esslöffel Pflaumenkompott befüllt. Den Teig müsst ihr am Rand mit den Fingern zusammen zupfen, so dass die Buchtel gut verschlossen wird und nicht ausläuft (an dieser Stelle empfiehlt es sich wirklich das Video anzuschauen ;-)). Die Kugeln in eine Auflaufform legen und erneut eine Stunde gehen lassen. Jetzt werden die Buchteln bei 180°C im vorgewärmten Ofen etwa 30 Minuten gebacken. Nach den ersten 15 Minuten übergießt ihr sich mit der Sahne oder der Milch und bestreut sie mit dem Zimtzucker. Dann einfach fertig backen lassen und warm genießen :-).
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Liebe Grüße
Ronja

Samstag, 13. September 2014

Berlin II: Prinzessinnengärten

Was mir an Berlin am besten gefallen hat? Diese vielen, tollen Ideen. Und die Prinzessinnengärten sind eine davon. Und somit mein Tipp Nummer zwei für Berlin.
Image and video hosting by TinyPic Das Gelände befindet sich direkt am Moritzplatz und war bis 2009 ungenutzt, nun aber existiert nicht nur ein Gartencafé dort, die Prinzessinnengärten sind viel mehr.
Ich versuche das Konzept einmal ganz knapp in einem Satz zusammenzufassen: In den Gärten darf jeder Gemüse, Kräuter,... anbauen und jeder diese auch wieder ernten. Wie toll ist das denn bitte? Vor allem für Berliner, die sonst keinen Garten haben.
Natürlich ist das Konzept noch viel umfangreicher, falls ihr euch also mehr dafür interessiert, kann ich euch nur wärmstens die Internetseite empfehlen.
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Alexanderplatz, Brandenburger Tor und Reichstag sind schön und gut (und natürlich auch wichtig), aber ich finde es auch mal ganz schön den Reiseführer beiseite zu legen (wobei ich mir sicher bin, dass die Prinzessinengärten es mittlerweile auch in den ein oder anderen Reiseführer geschafft haben) und dort hinzugehen, wo man Einheimische trifft und sich anzuschauen, was die auf die Beine gestellt haben.
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Liebe Grüße
Ronja

Dienstag, 9. September 2014

Rezept für Spaghetti Arrabbiata

Heute gibt es Nudeln in meiner liebsten Form- als Spaghetti. Spaghetti Arrabbiata, nicht etwas Bolognese. Denn es gibt nichts besseres als nach einem Tag voller Backorgien einen großen Teller mit dampfender Spaghetti unter scharfer und würziger Soße vor sich stehen zu haben (meine Mama wird mir da zustimmen ;-)).
























Und diese ganze Situation kann nur noch nur zwei Dinge optimiert werden:
1. Ihr müsst das Gericht gar nicht selber kochen, sondern bekommt es frisch vom Herd aufgetischt.
2. Ihr findet noch Garnelen auf eurer Spaghetti und habt dazu noch die meisten von allen ;-).
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Solltet ihr nicht den Luxus haben, dass euch jemand bekocht, dann kann ich euch beruhigen, denn das Rezept ist so simpel, wie lecker ;-).
Für 2 Personen benötigt ihr: 50g Zwiebeln, 12 Cocktailtomaten, 1 Zehe Knoblauch, 2 El Olivenöl, 1 Chilischote, 250g Spaghetti, Parmesan, Basilikum und Gewürze nach gusto
Und so geht's: Zuerst kocht ihr die Spaghetti al dente (dauert etwa 8 Minuten). Währenddessen könnt ihr die Zwiebeln schälen und ganz fein hacken, ebenso wie den Knoblauch. Die Tomaten putzt, wascht und viertelt ihr. Sind die Nudeln fertig, schwitzt ihr die Zwiebeln in dem Olivenöl an und gebt die Tomaten, sowie den Knoblauch und die Chilischote hinzu. Das Ganze einfach abschmecken, auf jeden Fall natürlich mit Salz und besonders gut passt auch Basilikum.
Jetzt nur noch die Spaghetti auf einen Teller geben und die Soße rüberkippenträufeln. Falls ihr nicht so gerne scharf mögt, Ausschau nach der Chilischote halten und sie herausfischen. Abschließend Parmesan über die Nudeln hobeln. Super passen, wie gesagt, auch Garnelen oder auch Rocula.
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Entschuldigt übrigens die überdimensional große Bilderflut, aber die Spaghetti ließen sich so gut fotografieren und waren das beste Beispiel dafür, dass es manchmal auch ganz gut ist nicht erst ein ganzes Konzept in einem seiner zahlreichen Notizbücher zu entwickeln.
Bei mir ist es nämlich leider oft so, dass das Rezept dann gar nichts wird und ich mein mühevoll ausgearbeitetes Konzept letztendlich nur zu 20% brauche und mit einem zusammengefallenen Cupcake in der Küche sitze und das Rezept verfluche.
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Und wo wir schon beim Konzept sind, die Tomaten und Chilischoten stammen aus dem heimischen Garten. Natürlich sind sie nicht von mir gepflanzt worden, sonst lägen sie jetzt statt in der Küche immer noch als Samen im Blumentopf. Schließlich habe ich alles andere als einen grünen Daumen, der isteher mit Teig als mit Erde beschmiert ;-).
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Liebe Grüße
Ronja

Sonntag, 31. August 2014

Schwedische Zimtschnecken

Obwohl ich ein riesengroßer Zimtschneckenfan bin, ist mir vor kurzem aufgefallen, dass ich tatsächlich gar kein Rezept für die klassische Variante auf meinem Blog veröffentlicht habe, das musste ich natürlich schnellsten ändern. Nach Nutellaschnecken und Apfel-Zimtschnecken mit Walnüssen kommen nun also auch die 'normalen', allerdings nicht in der Form, wie ihr sie vielleicht kennt, sondern so wie ich sie auf Call me Cupcake gesehen habe und aus dem betreffenden Post habe ich auch das Rezept.

























Nachdem es heute tatsächlich nur geregnet hat, das Licht ganz und gar nicht für helle Bilder zu gebrauchen war und Vera vorgestern einen tollen Post über Dark and Mood Foodphotography  geschrieben hat, habe ich mich erneut an diese Art des Fotografierens herangetraut, ich bin noch etwas skeptisch, was meint ihr?
Bis die Fotos annähernd so aussehen wie die von Eva oder Beth muss ich auf jeden Fall noch etwas üben ;-)...

Zum Rezept für etwa 12 Stück:  
Teig: 75g Butter (weich), 55g Zucker, eine Prise Salz, 250ml Milch, 25g Hefe, 420g Mehl, Zimt nach Belieben
Füllung: 85g Butter (weich), 45g Zucker, Zimt nach Belieben (etwa ein Teelöffel), etwas Vanillezucker, etwas Kardamom
Zusätzlich: Hagelzucker nach Belieben, ein Eigelb, eine Handvoll Mandelblättchen
Zubereitung: Zuerst erwärmt ihr die Milch und gebt die Hefe hinein, das Ganze lasst ihr etwa für fünf Minuten stehen und könnt in der Zwischenzeit schon mal alle anderen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, nachdem dann die Hefemilch mit in der Schüssel ist, alles gut durchkneten und anschließend mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45-60 Minuten gehen lassen. Währenddessen könnt ihr die Füllung zubereiten, hierfür erneut einfach alle Zutaten gut mischen.
Wenn der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat, müsst ihr ihn zu einem Rechteck ausrollen (ca 20x50cm) und bestreicht die Oberfläche mit eurer Zimtbutter. Nun faltet ihr den Teig zweimal (immer in die gleiche Richtung) und schneidet ihn länglich etwa in 2cm breite Streifen, die ihr jeweils nochmals halbiert, allerdings nicht vollständig, Linda führt als Beispiel eine Hose an und das passt auch ganz gut, also oben einfach ein Stück angeschnitten lassen.  Beide Seite einer solchen 'Hose' dreht ihr nun zu einer Schnur und knüllt (es gibt sicher auch ein schöneres Verb ;-)) sie zu einer Art Brötchen zusammen. Diese Brötchen streicht ihr dann mit dem Eigelb ein, bestreut sie mit den gehobelten Mandeln und dem Hagelzucker und lasst sie anschließend nochmals für etwa 30 Minuten gehen, bevor sie dann für etwa 15-20 Minuten in den vorgewärmten Ofen (200 Grad) kommen.























Ich mache mich jetzt mal auf zum Sofa und hoffe auf einen guten Tatort und dass die letzte Zimtschnecke, die mich eben schon angelacht hat, noch nicht verspeist wurde ;-).





















Liebe Grüße
Ronja