Power Frühstück mit Chiasamen

24. Mai 2015

Gerade mache ich eine Challenge mit meinem Vater, wer bis zu meinem Geburtstag Mitte Juni mehr Kilometer läuft, bisher bin ich nicht so gut im Rennen, also was die Challenge betrifft, wobei meine App möchte mir, glaube ich, meine nicht vorhandene Kondition so vor Augen führen, in dem sie etwa alle zehn Minuten in den Pausemodus schaltet, obwohl ich noch schnaufend durch den Wald sprinten schleiche. Ansonsten beträgt meine Bestzeit aber übrigens 31km in 113 Minuten, bei einer Durchschittsgeschwindigkeit von 16,46km/h, jedoch muss ich leider zugeben, dass ich den Timer zu dieser Zeit Ausversehen beim Autofahren hab weiterlaufen lassen. Normalerweise bin ich so bei der Hälfte der Geschwindigkeit. Wenn es den Berg heruntergeht natürlich ;-).

Jedenfalls braucht ein "durchtrainierter Sportler", wie ich es bekanntlich nun mal bin, auch ein stärkendes Frühstück (wobei es bei mir nach dem Laufen eher ein Mittagessen wird, denn vor und nach meinen 10km kann ich mindestens eine Stunde lang nur Wasser zu mir nehmen ;-))





















Für 3 Portionen braucht ihr: 250g Joghurt, 1 El Chiasamen, 4 El Milch, 1 Karotte, 1 Apfel, 1/2 Zitrone & deren Abrieb, 100g Nüsse, Süßungsmittel eurer Wahl, 1 Tl Leinsamen, 1/2 El Kokosöl, wer mag etwas Ingwer
Und so geht's: Am Abend zuvor weicht ihr eure Chiasamen in der Milch ein und lasst sie solange stehen bis die gesamte Flüssigkeit von den Chiasamen aufgenommen wurde.
Zuerst schält ihr eure Möhre und schneidet sie, wie den Apfel in so kleine Stücke wie nur möglich. Als nächstes träufelt ihr den Zitronensaft darüber und gebt alles zusammen mit dem Abrieb zum Joghurt hinzu. Als nächstes kommen dann die Nüsse und die Leinsamen, sowie das geraspelte Kokosöl in den Joghurt. Alles gut verrühren und schlussendlich mit einem Süßungsmittel eurer Wahl abschmecken und wer mag, kann auch noch etwas Ingwer dazuraspeln.
Das Ganze lässt sich übrigens auch super am Abend zuvor vorbereiten :-).

 Die Chia Samen* habe ich freundlicher Weise zusammen mit anderen gesunden Lebensmitteln wie bespielsweise Matcha Pulver* von nu3* kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gerne Gerichte aus fremden Ländern mit mir unbekannten Gewürzen oder Lebensmitteln probiere und genauso neugierig bin ich auch, wenn es darum geht, neue Lebensmittel auszuprobieren, die gesund sein sollen. Wenn jemand von euch genauso denkt, kann er ja gerne mal bei nu3* reinklicken :-).
























Im Übrigen bin ich ab Dienstag für eine Woche im Urlaub, die nächsten zwei Sonntage kommen also zwei tolle Gastposts für euch online! :-)

Liebe Grüße
Ronja

Himbeer-Mandel-Cheesecake mit weißer Schokolade (und fast ohne Kalorien)

10. Mai 2015

























Heute habe ich ein sehr leckeres Cheesecake- beziehungsweise Käsekuchenrezept für euch (ich unterscheide da nicht so haargenau ;-)) hauptsächlich bestehend auch Himbeeren, weißer Schokolade und Mandeln. Wobei ihr die Himbeeren auch sehr gut durch andere Beeren, wie beispielsweise Blaubberen und die Mandeln durch anderen Nüsse wie zum Beispiel Macadamias ausstauschen könnt, sowie es im Originalrezept steht.























Zutaten (für eine 26er Springform):
Boden: 130g Haferflockenkekse, 1 El Zucker, 3 El geschmolzene Butter,  40g gehackte Mandeln
Weiße Schokoladenschicht: 100g weiße Schokolade, 70g feingehackte Mandeln
Cheesecake Creme: 500g Frischkäse, 90g Zucker, 3 Eier (M),etwas Vanillezucker, 100g Schmand
Himbeerschicht: 150g Himbeeren (püriert)
Zubereitung: Zuerst heizt ihr den Ofen auf 175°C vor und legt den Boden eurer Form mit Backpapier aus.   Für den Boden verkleinert ihr eurer Haferflockenkekse und eure Nüsse so sehr, dass eine Art Mehl entsteht (funktioniert zum Beispiel mit einer Moulinette), anschließend kommen Butter und Zucker hinzu.
Diese Mischung verteilt ihr nun in eurer Form und drückt sie gut fest bevor sie für 10 Minuten in den Ofen kommt. In der Zwischenzeit könnt ihr für eure Füllung Frischkäse und Schmand vermengen und Zucker, Vanillezucker und die Eier hinzugeben und anschließend alles gut miteinander verrühren. Diese Füllung teilt ihr dann in zwei gleiche Teile.
Zu dem einen Teil gebt ihr die geschmolzene Schokolade (sie sollte bereits schon etwas abgekühlt, aber dennoch flüssig sein) und die feingehackten Mandeln, alles gut vermengen und danach auf den Boden geben und glattstreichen. Dann für etwa 15- 20 Minuten backen lassen.
Währenddessen vermengt ihr den zweiten Teil der Füllung mit euren pürrierten Himbeeren, ist die erste Schicht Füllung dann aus dem Backofen, könnt ihr vorsichtig eure zweite Schicht auf der ersten verstreichen, hierbei müsst ihr aber auch wirklich aufpassen, denn die Schokoschicht ist noch nicht ganz stabil. Anschließend kommt der ganze Kuchen für etwa 40 Minuten in den Ofen. Nach Ende der 40 Minuten öffnet ihr die Ofentür und lasst den Kuchen noch für etwa 10-15 Minuten ruhen. Danach abkühlen lassen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.Vor dem Servieren vorsichtig in kleine Stücke schneiden.
























Liebe Grüße
Ronja

Tortano- italienisches Pizzabrot mit Bärlauchquarkfüllung

29. April 2015

Darf ich vorstellen: Mein momentanes Lieblingsrezept für ein Picknick oder auch einen Ausflug. Tortano.
Tortano ist ein italienisches, kranzförmiges Pizzabrot aus Hefeteig und einer leckeren Füllung, in meinem Fall Zucchini, Zwiebel, Bärlauchquark und Schinken, sowie Paprika. Was nicht gefällt, wird ausgetauscht ;-).
Wir hatten das Pizzabrot letztes Jahr bei einem Tagesausflog zum Bodensee dabei, und es war ungelogen nach zehn Minuten verputzt. Witzigerweise ist mir auch eher der Pizzaring positiv in Erinnerung geblieben und nicht die Insel Mainau ;-)
Das Rezept ist übrigens auch das beste Beispiel dafür, dass man nicht immer alles nach dem Originalrezept machen muss, damit es gut schmeckt. Oft schreibe ich mir nämlich auch nur die Zutaten, die Ofentemperatur und die Backzeit heraus und bereite dann das Rezept so zu, wie ich es für richtig halte. So auch hier, da überliest man allerdings mal zwischendurch, dass der Quark eigentlich nicht in den Zopf soll, sondern später als eine Art Dip gedacht war. Naja, im Tortano schmeckt es meiner Meinung nach besser ;-)...
























Das Grundrezept habe ich abgewandelt von lecker.de
Ihr braucht für den Pizzaring: 250ml Milch,10 g frische Hefe, 1 EL Zucker, 400 g  Mehl, Salz, 8  EL Olivenöl, 1 Salz, 1 rote Paprika, 1 Zucchini, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 TL getrockneter Thymian 250 g Mozzarella (wer mag kann auch Fetakäse nehmen) 200 g gekochter Schinken in Scheiben,
Für den Quark: 300 g Speisequark, 5 El Bärlauchpesto, Salz und Gewürze nach Belieben
Und so geht's: Zuerst erwärmt ihr die Milch und löst die Hefe darin auf, das Ganze vermengt ihr dann mit dem Zucker,Mehl, Salu und 3 El Olivenöl. Wenn ihr alles zu einem schönen Teig geknetet habt, muss der Teig mindestens 45 Minuten ruhen. Währenddessen könnt ihr das kleingeschnittene Gemüse in etwas Öl anbraten und würzen. Danach vermengt ihr den Quark mit der Pesto und schmeckt alles ab. Den Hefeteig könnt ihr nun zu einem Rechteck von etwa 30x60cm ausrollen. Als nächstes bestreicht ihr euren Teig nun mit dem Quark und belegt ihn zuerst mit dem Schinken, dann mit dem Gemüse und schlussendlich mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella. Nun rollt ihr den Teig von der langen Seite vorsichtig und gleichmäßig auf und drückt da Ende gut fest (am besten ihr habt vorher die zwei letzten Zentimeter nicht belegt), am besten hält es mit Milch oder etwas Wasser. Bevor der Kranz für etwa 35 Minuten in den auf 200 Grad vorgewärmten Ofen geht, streicht ihr ihn am besten noch mit etwas Olivenöl ein.





















Liebe Grüße
Ronja

Verlosung: Frau Herzblut- das Buch

8. April 2015

Als ich im Januar den Blog Frau Herzblut in meinen 5 deutschsprachige Food Blogs, die du kennen solltest  vorstellte, erwähnte ich bereits, dass ich sehr gespannt auf ihr kommendes Buch bin, umso mehr habe mich dann gefreut als Carolin mich fragte, ob ich gerne einen Blick reinwerfen und noch dazu ein Exemplar auf meinem Blog verlosen möchte.
Und das Buch Frau Herzblut* ist tatsächlich genauso stilvoll wie der gleichnamige Blog und was mir besonders beim Durchblättern aufgefallen ist, ist wie perfekt einfach alles zusammen passt, das Farbschema (alle Nuancen von pink, schwarz und weiß) zieht sich ununterbrochen durch das Buch und dies obwohl Frau Herzblut (also das Bucht ;-)) in verschiedene Themenwelten eingeteilt ist, beispielsweise Vintage- Picknick im Grünen oder Petit Paris. Zu jeder Themenwelt gehören nicht nur etwa sieben Rezepte, sondern auch verschiedene Stylingideen, was das Buch nicht zu einem klassischen Backbuch (es gibt im Übrigen auch ein paar salzige Rezepte ;-)) macht.
Nachgebacken habe ich diese tollen Madeleines mit Mandeln und Honig, für 10 Stück benötigt ihr:
2 Eier, 55g Puderzucker, 1 El flüssigen Honig, 75g Dinkelmehl (Typ 630), 25g gemahlene Mandeln, 1 Tl Backpulver, 1 Prise Salz, 100g Butter (geschmolzen), 2-3 Tropfen Bittermandelöl, etwas Butter zum Einfetten der Form
Und so geht's: Zuerst wird der Ofen auf 175 Grad vorgeheizt. Anschließend verquilt man die Eier, den Puderzucker und den Honigsehr gut, nun kommen die zuvor schon miteinander vermischten trockenen Zutaten hinzu. Wenn alles gut vermengt ist, werden nun auch die Butter sowie das Bittermandelöl hinzugegeben und untergerührt. Der Teig wird nun anschließend in die eingefetteten Backformen gegeben und die Madeleines für etwa 10 Minuten gebacken.






















Und nun natürlich noch zum Gewinnspiel des Buches*! Es läuft eine Woche lang, also bis zum 15. 04 um 23:59, dann werde ich den Gewinner per random.org auslosen. Teilnehmen darf jede volljährige Person (oder Minderjährige mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten) aus Deutschland, schreibt mir einfach einen Kommentar samt eurer Emailadresse :-).
Falls ihr gerne ein Extralos haben möchtet, dann dürft ihr das Gewinnspiel auch gerne auf facebook teilen und dies im Kommentar durch ein +fb kennzeichnen.
Rechtsweg ist ausgeschlossen.

ENDE! Ich habe den Gewinn ausgelost und gewonnen hat die liebe Layla! Herzlichen Glückwunsch und an alle anderen: Vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt! :-)

Ich freue mich wenn ihr teilnehmt und wünsche euch viel Glück!
Außerdem vielen Dank an Carolin und den Busseverlag für die zwei wunderbaren Bücher, die ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe!

Liebe Grüße
Ronja

4 DIYs und Rezepte für Ostern

3. April 2015

Ziemlich kurzfristig, Ostersonntag ist schließlich morgen, kommt nun auch endlich ein österlicher Post von mir. Schuld an der kleinen Verspätung war aber ganz alleine die Kresse, die nicht so schnell wachsen wollte, wie ich es gerne gehabt hätte.
Damit wären wir auch gleich beim ersten DIY: Kresse in der Eierschale, hierfür benötigt ihr
 Kressesamen, Watte, Wasser, Eierschalen, einen Eierkarton und etwas Geduld ;-)
Zuerst legt ihr in jede Eierschale etwas Watte und befeuchtet diese, als nächstes streut ihr dann die Kressesamen auf die Watte und befeuchtet das Ganze erneut. Jetzt heißt es nur noch warten, am besten wächstdie Kresse an einem warmen, sonnigen Ort an dem ihr sie regelmäßig wässert.

Was wäre Ostern ohne Eier färben? Ich habe mich gleich an zwei Varianten probiert, und zwar zum einen an der Ombre-Methode für die ihr Wasser in eine Tasse füllt, sowie einen Schuss Essig und etwas Lebensmittelfarben hinzugebt. Alles gut verrühren und dann geht's los! Zuerst taucht ihr nur etwa ein Drittel des Eies unter Wasser(30 Sek), dann lasst ihr das Ganz trocknen und taucht das Ei wieder, diesmal für 20 Sekunden unter Wasser. Nun heißt es wieder warten bis ihr das Ei schlussendlich ganz für 10 Sekunden unter Wasser taucht.
Die zweite Methode könnt ihr besonders gut mit schmutzigen Händen von der Lebensmittelfarbe machen, hier für dreht und wendet ihr das Ei einfach zwischen euren Finger und es bekommt einen gesprenkelten Look.

Nun zu den Rezepten, hierfür habe ich zum einen anstatt des klassischen Hefezopfes einen Zopf mit Quark-Öl-Teig gebacken, in den ich zusätzlich die vorher hartgekochten und gefärbten Eier eingeflochten habe, das Rezept für den Zopf findet ihr bei Laura.
Und zu guter Letzt etwas für alle Schokoliebhaber unter euch: Das gefüllte Schokoei! Hierfür benötigt ihr geköpfte Überrasschungseier (das Köpfen erfordert etwas Fingerspitzengefühl...) die ihr dann mit Frischkäse (ich habe vorher noch etwas Zucker und Vanille hinzugegeben) füllt und anschließend einen Klecks Aprikosenmarmelade oben drauf gebt.

Alle Videoliebhaber können sich das Ganze hier gerne nochmal als bewegtes Bild anschauen :-)
Jetzt interessiert mich aber, welches DIY beziehungsweise Rezept hat euch am besten gefallen? :-)

Liebe Grüße
Ronja