Dienstag, 27. Januar 2015

Berlin VI: Louise Chèrie

Vor kurzem fiel mir auf, dass ich euch meinen letzten Berlintipp noch vorbehalten habe, Louise Chérie, ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Café, in dem wir gefrühstückt haben.
Für mich war das Café wie eine kleine Reise nach Frankreich: Kaum tritt man in den Raum, riecht es nach Croissants und man hört von allen Seiten französische Gespräche. Während wir unser Frühstück essen, samt Quiche und Brioche, kommen immer wieder Menschen in das Café, begrüßen die Besitzer ganz französisch mit Wangenküsschen, unterhalten sich etwas in der Sprache, trinken vielleicht noch einen Cappuccino Parisienne und gehen wieder.
Abgesehen von Stimmung und Stil war das Frühstück auch lecker und günstig noch dazu.
In der Umgebung gibt es im Übrigen auch ein paar nette Läden :-)...
Mit diesem Post endet nun auch meine kleine Berlinreihe und nun bin ich neugierig: Haben euch die einzelnen Posts gefallen? Oder mögt ihr lieber einen gaaaanz langen City Guide?
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Liebe Grüße
Ronja

Dienstag, 20. Januar 2015

5 deutschsprachige Foodblogs, die du kennen solltest

Vor einiger Zeit habe ich ja regelmäßig meine Lieblingsblogs vorgestellt, allerdings sind in den letzten Monaten so viele neue schöne Blogs auf meine Leseliste gekommen, dass ich dachte, ich zeige euch mal fünf lesenswerte Blogs davon.
























Den Start macht Frau Herzblut, die ich von allen noch am kürzesten verfolge, allerdings war ich mir spätestens nach ihrer Cranberry-Rosmarin-Torte sicher, dass ihr Blog auf jeden Fall in diesen Post muss. Überzeugt hat mich dazu noch das Rezept ihrer Kürbisgnocchi, denn wer meinen Blog schon etwas länger liest, der weiß, dass ich schon mal Möhrengnocchi selber gemacht habe und das Ganze dann mit Kürbis, meinem Foodfavourit 2014?! Aber immer doch! Noch dazu sind die Bilder von Caro aka Frau Herzblut (die Geschichte zu ihrem Blognamen ist übrigens auch sehr süß, könnt ihr hier nachlesen) sehr stilvoll! So stilvoll, dass ich schon sehr gespannt auf ihr Buch bin, welches im Februar erscheint!
























Wenn ich eine Liste meiner Top 5 Foodstylisten machen müsste, wäre Sabrina von Sabrina Sue auf jeden Fall darauf, denn jedes Mal, wenn sie einen Post veröffentlicht, bin ich ganz begeistert von ihren Arrangements. Ihr neuster Post "Macadamia Blueberry Cheesecake Blossoms" ist da schon das beste Beispiel und selbst wenn die Fotos nicht ganz so schön wäre, die Rezepte sind trotzdem super, spontan fallen mir mindestens vier ein, die ich schon ausprobiert habe, das letzte davon in der Weihnachtszeit: Die Pistazien Schokoladen Biscotti, sehr nach meinem Geschmack! :-)























Komplett anders von Stil als die beiden vorherigen Blogs, ist _our food stories_ von Laura und Nora. Ihre Bilder sind oft sehr minimalistisch und trotzdem ganz, ganz toll. Ich hatte den beiden schon geschrieben, dass ich am liebsten die Bilder ihrer Weihnachtsplätzchen gezeigt hätte, weil die mir einfach so gut gefallen. Seit September zeigen die zwei neben ihren Foodfotos und Shopempfehlungen auch wie sie anderen Menschen in ihrer Kategorie Dinner with zu sich nach Hause einladen und ihnen die histaminfreie und glutenfreie Küche näherbringen, das ausprobierte Rezept wird natürlich auch veröffentlicht, so dass man es auch zu Hause nachkochen kann.
























Der nächste Blog, den ich euch vorstellen möchte, ist foodlovin von Denise. Denise ist Foodstylistin und bei ihren Bildern habe ich immer das Gefühl, dass jede Beere und jeden Löffel seinen eigenen Platz im Bild hat und niemals nur zufällig genauso liegt. Bei foodlovin finde ich besonders die Entwicklung des Blogs faszinierend, vom Design über die Fotos, ich meine, beides war nie schlecht, aber irgendwie legt Denise bei jedem Post noch eine Schippe drauf. Nachgebacken habe ich von ihr übrigens schon die Möhrenscones und die kann ich wirklich nur weiter empfehlen. So lecker! Lesenswert sind im übrigen auch ihre Links der Woche, denn durch diese Kategorie habe ich schon einige tolle Rezepte gefunden.
























Last but not least: Das Knusperstübchen. Von Sarah stammt zum Beispiel das Rezept meiner Bratapfelwaffeln und auch so hat ihr Blog einige leckere Rezepte zu bieten. Auf den Fotos seht ihr zwei Leckereien, die ganz oben auf meiner Nachbacken-Liste stehen: Zimt Cheesecake im Bratapfel mit Mandelcrumble und Marzipan-Apfel-Bullar. Muss ich da eigentlich noch etwas sagen? Und ich merke gerade meine Vorliebe für Äpfel kommt in der Rezeptauswahl auch etwas heraus ;-)...

Lest ihr solche Posts gerne und habt ihr Interesse an weiteren? Genügend Material hätte ich auf jedem Fall ;-)

Liebe Grüße
Ronja

Sonntag, 18. Januar 2015

Nougat- Marmorgugl

Stolz präsentiere ich euch heute das perfekte Rezept für dunklen Nougat und den dazupassenden Gugl. Weshalb stolz? Nun ja, ich habe gefühlte Ewigkeiten nach einem Rezept gesucht, dass auch wirklich nach dunklem Nougat schmeckt und das ist, trotz der Existenz von google, gar nicht so einfach, denn irgendwie scheint die ganze Welt nur weißen Nougat mit Pistazien zu machen. Wie auch immer, gestern bin ich endlich fündig geworden und habe den Nougat auch gleich zum Guglbacken verwendet.
selbstgemachter nuss nougat dunkler marmorkuchen gugl  Für 300g dunklen Nogat benötigt ihr (Rezept von hier): 75 g gemahlene Haselnüsse, 75 g Puderzucker, 100 g Bitterkuvertüre, 50 g Butter
Und so geht's: Zuerst röstet ihr die Haselnüsse bei 200 Grad etwa 15 Minuten lang im Ofen bis das ganze Haus danach riecht ;-). Sind die Haselnüsse etwas abgekühlt, vermischt ihr sie mit dem Puderzucker und gebt sie in die Moulinette bis Nussmus entstanden ist. Währenddessen könnt ihr auch die Schokolade mit der Butter schmelzen. Anschließend vermengt ihr Schokomasse und Nussmasse gut und lasst das ganze abkühlen.
Für den Nussnougat-Gugl: 160g Butter, 240g Zucker, 4 Eier, 160ml Milch, 320g Mehl, 2 Tl Backpulver, eine Prise Salz, Vanillezucker nach Belieben, 100g dunklen Nougat
Und so geht's: Zuerst schlagt ihr die einer so lange bis eine feste Konsistenz besitzen, anschließend kommen dann Milch, Butter und Zucker hinzu. Danach hebt ihr die trockenen Zutaten (bis auf den Vanillezucker) unter. Nun teilt ihr die Masse in zwei Teile, zu dem einen gebt ihr den Vanillezucker und zu dem anderen den flüssigen Nougat. Anschließend gebt ihr beide Teile abwechselnd in eine gefettete und bemehlte Guglform und zieht zum Schluss mit der Gabel das typische Mamorkuchenmuster. Abschließend muss der Kuchen nun nur noch 60 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen.
selbstgemachter nuss nougat dunkler marmorkuchen gugl
Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße
Ronja

Dienstag, 6. Januar 2015

Lust auf Snickers? Hier kommt mein Erdnuss-Nutella-Hefekranz

Falls ihr Lust habt eure ambitionierten Mitmenschen etwas zu ärgern und ihre Low Carb, Detox, Low Fat oder was auch immer Vorsätze mal etwas ins Wanken zu bringen?- Dann habe ich hier das perfekte Rezept für euch: einen snickersinspirierte Hefekranz mit Erdnuss-Nutella-Füllung. Besser geht's kaum ;-)
Hefezopf Nutella Erdnussbutter Snickers Zutaten: 125 ml lauwarmes Wasser, 21 g frische Hefe, 30 g Zucker, 250 g Mehl, 1 Prise Salz, 30 g Butter, 1 Ei

Zubereitung: Zuerst wird die Hefe in dem Wasser aufgelöst. Die Lösung etwa 5 Minuten stehen lassen. Anschließend in eine Mulde im Mehl geben, genauso wie das Ei, nach und nach immer mehr Mehl unterkneten und zusätzlich Salz, Butter und Zucker hinzugeben. Ist ein homogener Teig entstanden, diesen abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen (die Masse sollte sich verdoppelt haben). Diesen Teig dann rechteckig ausrollen und mit Nutella sowie Erdnussbutter bestreichen. Danach von der längeren Seite aufrollen und hosenartig längs aufschneiden. Nun beide Seiten immer wieder überschlagen und schließlich zu einem Kranz formen. Zu guter Letzt bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen .

Ein kleines Video gibt es auch noch dazu, ich hoffe, es gefällt euch :-)
Liebe Grüße
Ronja 

Sonntag, 4. Januar 2015

Behind the Scenes: Wie entsteht ein Food Post?

Da ich immer wieder nach meinem Foodequipment, Behind the Scenes- Posts und ähnlichem gefragt werde, dachte ich, ich starte zum neuen Jahr hin eine kleine Behind-the-Scenes-Serie und führe euch etwas hinter den Kulissen von hübschen Fotos und leckeren Rezepte herum.Zuerst: Blogger sein ist toll, wenn man gerne schreibt, seine Leidenschaft mit anderen teilen möchte und bestenfalls sogar noch ein Faible für die Fotografie hat. Aber Bloggen ist auch eine ganze Menge Arbeit: Kaum jemand setzt sich einfach vor sein Laptop, tippt drauf los und fügt Bilder ein, die er zuvor bei der Suche nach einem x-beliebigen Begriff auf seinem PC gefunden hat (und hat am nächsten Tag 100 Leser mehr). Bloggen erfordert Planung, Zeit und Durchhaltevermögen.
Image and video hosting by TinyPicBei mir fängt alles mit der Suche nach Inspiration an, oder eigentlich viel mehr mit der Inspiration alleine, den suchen tue ich nicht danach. Inspirationsquellen können alles Mögliche sein: Pinterest, schöne Blogs, Kochbücher, Zeitschriften, aber es müssen nicht immer die Medien sein. Manchmal reicht auch ein nettes Gespräch oder vor kurzen zum Beispiel saß ich in einem Restaurant mit einer wunderschönen Kette aus Tannenzapfen und fand sie so schön, dass sie gleich auf meine To-Do-Liste wanderte. Kommen die Inspirationen jedoch aus den world-wide-web, wandern sie zuerst auf ein Worddokument und werden anschließend ausgedruckt. Dann geht es an meine Lieblingsbeschäftigung und für mich das perfekte Entspannungsprogramm, ausschneiden und ordnen. Hierfür habe ich einen roten Schnellhefter mit 6 Klarsichtfolien (Frühling, Sommer, Herbst, Winter, nicht-blogtaugliches Essen und Sonstiges), dorthinein kommen Rezepte samt Bild. Da sich auf dem Papier aber nicht nur Rezepte sondern auch schöne DIYs, tolle Foodphotography, Reisebilder,... befinden, geht es nun ans einkleben in mein riesen Notizbuch, welches ich mal während eines Praktikums ergattern konnte und welches, nicht unschwer zu erkennen, schon aus allen Nähten platzt.
Image and video hosting by TinyPicAnschließend geht es dann ans planen: Hierfür habe ich ein weiteres Notizbuch (So langsam frage ich mich ich, ob die Blogger unter euch das alle auch so kompliziert machen und nicht doch drauf lostippen und x-
beliebige Bilder einfügen, die sie zuvor zufällig auf ihrem PC gefunden haben.
Die Notizbuch habe ich ebenfalls in verschiedene Kategorien unterteilt. Vorne befindet sich eine Art Kalender, in dem ich notiere, wann welcher Post erscheint, welches Rezept ich wann backen...
Dann wird wieder in Jahreszeiten unterteilt (ich bemühe mich ja möglichst saisonale Rezepte auf meinem Blog zu zeigen), hier werden dann wieder Rezeptideen eingetragen, allerdings mit Platz zum Zeichen, wenn ich eine Idee für ein Foto habe, im Fall von den Granatapfelscones zum Beispiel das Zutatenfoto in Sternchenausstechern. Die Zeichnungen sind übrigens immer schon durch meine schlechten Malkünste vor
Neugierigen geschützt, wer nicht weiß, was die Zeichnung sein soll der erkennt nur konfuse Striche ;-).
Nun folgt ein Teil mit DIY-Ideen nach Jahreszeiten sortiert und abschließend ein Part mit Videoideen, zur Abwechslung mal nicht nach Jahreszeiten geordnet ;-).
Es hat Ewigkeiten gedauert bis ich ein System in dem ganzen Wirrwarr hatte, aber jetzt habe ich es, glaube ich, raus :-).
Image and video hosting by TinyPicKommen wir nun zu Part zwei, der Produktion. Das ist ja meistens bei mir Backen beziehungsweise Kochen und es soll hier auch schließlich um einen Food Post gehen. Um zu etwas zu Essen zu machen, muss natürlich eingekauft werden. Meistens habe ich das Glück, dass wir ohnehin fast alles bereits zu Hause haben, aber spezieller Zutaten (Früchte,...) müssen natürlich zuerst eingekauft werden.
Durch mein Rezeptbuch habe ich in letzter Zeit öfters auch schon vor dem Backen/ Kochen die Zutaten  fotografiert, aber den Schritt lasse ich jetzt einfach mal aus, er deckt sich ohnehin ziemlich mit dem Fotografieren nach dem Backen/Kochen.
In der Küche veranstalte ich immer ein ziemliches Chaos, weil ich allen Platz in der Küche effektiv nutze. Und alle Schüsseln, sowie Besteck ebenso.
Image and video hosting by TinyPic Ist das Rezept optisch etwas geworden, geht es an Schritt drei: Das Fotografieren oder viel mehr zuerst das Styling. Hierbei bin ich mit der Zeit etwas anspruchsvoller geworden und tue mich mit dem perfekten Foodstyling immer noch etwas schwer, manchmal klappt es super, wie zum Beispiel bei Spaghetti und manchmal sitze ich ewig und verzweifelt vor einem Kirschcrumble. In letzter Zeit hilft mir meine Mutter beim Anrichten und In-Szene-setzen immer öfter und das ist auch mal ganz nett :-). Die meisten der Bilder auf meinem Blog sind mit der Canon EOS 550d gemacht worden. Auf Einzelheiten beim Fotografieren gehe ich aber in einem anderen Post nochmal näher ein, aber jetzt soll es eher um das grobe Ganze gehen.
Bevor es dann ans Bearbeiten geht, wird erstmal probiert, ob das Produzierte denn auch schmeckt, denn sonst brauche ich die Fotos ja gar nicht erst genauer anzuschauen.
Schmeckt es geht es ans Bearbeiten, hierfür nutze ich seit etwa einem Jahr Lightroom 5 und für Collagen Photoscape (das ist kostenlos, kann ich nur empfehlen :-)).
Image and video hosting by TinyPicUnd erst wenn alle Bilder vollständig bearbeitet sind, geht es ans Schreiben, hierbei versuche ich eine kleine Anekdote passend zum Gericht zu erzählen, bin allerdings dabei noch sehr am Üben ;-).
Sind alle Fotos hochgeladen (hierfür nutze ich tinypic, weil ich mir einbilde, dass die Farben dann  besser herauskommen, als bei blogspot), im Post eingebettet und dieser veröffentlicht, könnte man meinen ich sei nun fertig.
Bin ich aber nicht, denn nun geht es daran, den Post zu verbreiten, das ist bei mir im Vergleich zu anderen Bloggern recht schnell gemacht, da ich weder instagram noch twitter besitze und der Post von alleine auf bloglovin erscheint. Facebook, Pinterest und Silk & Salt fehlen allerdings noch.

So, falls ihr es bis hier geschafft habt: Respekt! Ich hoffe, der Post hatte einen Mehrwert für euch :-). Wenn ja (oder auch wenn nicht) , dann kommentiert es gerne und wenn ihr mögt schreibe ich weitere, themenspezifischere Behind-the-Scenes-Posts :-). Auch andere Postwünsche dürft ihr natürlich gerne äußern :-).

Und nun interessiert mich: Wie plant ihr eure Posts?

Liebe Grüße
Ronja

EDIT: Natürlich plane ich nicht jeden Post so,  ein bisschen Spontanität tut manchmal auch ganz gut ;-)