Samstag, 13. September 2014

Berlin II: Prinzessinnengärten

Was mir an Berlin am besten gefallen hat? Diese vielen, tollen Ideen. Und die Prinzessinnengärten sind eine davon. Und somit mein Tipp Nummer zwei für Berlin.
Image and video hosting by TinyPic Das Gelände befindet sich direkt am Moritzplatz und war bis 2009 ungenutzt, nun aber existiert nicht nur ein Gartencafé dort, die Prinzessinnengärten sind viel mehr.
Ich versuche das Konzept einmal ganz knapp in einem Satz zusammenzufassen: In den Gärten darf jeder Gemüse, Kräuter,... anbauen und jeder diese auch wieder ernten. Wie toll ist das denn bitte? Vor allem für Berliner, die sonst keinen Garten haben.
Natürlich ist das Konzept noch viel umfangreicher, falls ihr euch also mehr dafür interessiert, kann ich euch nur wärmstens die Internetseite empfehlen.
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Alexanderplatz, Brandenburger Tor und Reichstag sind schön und gut (und natürlich auch wichtig), aber ich finde es auch mal ganz schön den Reiseführer beiseite zu legen (wobei ich mir sicher bin, dass die Prinzessinengärten es mittlerweile auch in den ein oder anderen Reiseführer geschafft haben) und dort hinzugehen, wo man Einheimische trifft und sich anzuschauen, was die auf die Beine gestellt haben.
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Liebe Grüße
Ronja

Dienstag, 9. September 2014

Rezept für Spaghetti Arrabbiata

Heute gibt es Nudeln in meiner liebsten Form- als Spaghetti. Spaghetti Arrabbiata, nicht etwas Bolognese. Denn es gibt nichts besseres als nach einem Tag voller Backorgien einen großen Teller mit dampfender Spaghetti unter scharfer und würziger Soße vor sich stehen zu haben (meine Mama wird mir da zustimmen ;-)).
























Und diese ganze Situation kann nur noch nur zwei Dinge optimiert werden:
1. Ihr müsst das Gericht gar nicht selber kochen, sondern bekommt es frisch vom Herd aufgetischt.
2. Ihr findet noch Garnelen auf eurer Spaghetti und habt dazu noch die meisten von allen ;-).
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Solltet ihr nicht den Luxus haben, dass euch jemand bekocht, dann kann ich euch beruhigen, denn das Rezept ist so simpel, wie lecker ;-).
Für 2 Personen benötigt ihr: 50g Zwiebeln, 12 Cocktailtomaten, 1 Zehe Knoblauch, 2 El Olivenöl, 1 Chilischote, 250g Spaghetti, Parmesan, Basilikum und Gewürze nach gusto
Und so geht's: Zuerst kocht ihr die Spaghetti al dente (dauert etwa 8 Minuten). Währenddessen könnt ihr die Zwiebeln schälen und ganz fein hacken, ebenso wie den Knoblauch. Die Tomaten putzt, wascht und viertelt ihr. Sind die Nudeln fertig, schwitzt ihr die Zwiebeln in dem Olivenöl an und gebt die Tomaten, sowie den Knoblauch und die Chilischote hinzu. Das Ganze einfach abschmecken, auf jeden Fall natürlich mit Salz und besonders gut passt auch Basilikum.
Jetzt nur noch die Spaghetti auf einen Teller geben und die Soße rüberkippenträufeln. Falls ihr nicht so gerne scharf mögt, Ausschau nach der Chilischote halten und sie herausfischen. Abschließend Parmesan über die Nudeln hobeln. Super passen, wie gesagt, auch Garnelen oder auch Rocula.
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Entschuldigt übrigens die überdimensional große Bilderflut, aber die Spaghetti ließen sich so gut fotografieren und waren das beste Beispiel dafür, dass es manchmal auch ganz gut ist nicht erst ein ganzes Konzept in einem seiner zahlreichen Notizbücher zu entwickeln.
Bei mir ist es nämlich leider oft so, dass das Rezept dann gar nichts wird und ich mein mühevoll ausgearbeitetes Konzept letztendlich nur zu 20% brauche und mit einem zusammengefallenen Cupcake in der Küche sitze und das Rezept verfluche.
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Und wo wir schon beim Konzept sind, die Tomaten und Chilischoten stammen aus dem heimischen Garten. Natürlich sind sie nicht von mir gepflanzt worden, sonst lägen sie jetzt statt in der Küche immer noch als Samen im Blumentopf. Schließlich habe ich alles andere als einen grünen Daumen, der isteher mit Teig als mit Erde beschmiert ;-).
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Liebe Grüße
Ronja

Sonntag, 31. August 2014

Schwedische Zimtschnecken

Obwohl ich ein riesengroßer Zimtschneckenfan bin, ist mir vor kurzem aufgefallen, dass ich tatsächlich gar kein Rezept für die klassische Variante auf meinem Blog veröffentlicht habe, das musste ich natürlich schnellsten ändern. Nach Nutellaschnecken und Apfel-Zimtschnecken mit Walnüssen kommen nun also auch die 'normalen', allerdings nicht in der Form, wie ihr sie vielleicht kennt, sondern so wie ich sie auf Call me Cupcake gesehen habe und aus dem betreffenden Post habe ich auch das Rezept.

























Nachdem es heute tatsächlich nur geregnet hat, das Licht ganz und gar nicht für helle Bilder zu gebrauchen war und Vera vorgestern einen tollen Post über Dark and Mood Foodphotography  geschrieben hat, habe ich mich erneut an diese Art des Fotografierens herangetraut, ich bin noch etwas skeptisch, was meint ihr?
Bis die Fotos annähernd so aussehen wie die von Eva oder Beth muss ich auf jeden Fall noch etwas üben ;-)...

Zum Rezept für etwa 12 Stück:  
Teig: 75g Butter (weich), 55g Zucker, eine Prise Salz, 250ml Milch, 25g Hefe, 420g Mehl, Zimt nach Belieben
Füllung: 85g Butter (weich), 45g Zucker, Zimt nach Belieben (etwa ein Teelöffel), etwas Vanillezucker, etwas Kardamom
Zusätzlich: Hagelzucker nach Belieben, ein Eigelb, eine Handvoll Mandelblättchen
Zubereitung: Zuerst erwärmt ihr die Milch und gebt die Hefe hinein, das Ganze lasst ihr etwa für fünf Minuten stehen und könnt in der Zwischenzeit schon mal alle anderen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, nachdem dann die Hefemilch mit in der Schüssel ist, alles gut durchkneten und anschließend mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45-60 Minuten gehen lassen. Währenddessen könnt ihr die Füllung zubereiten, hierfür erneut einfach alle Zutaten gut mischen.
Wenn der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat, müsst ihr ihn zu einem Rechteck ausrollen (ca 20x50cm) und bestreicht die Oberfläche mit eurer Zimtbutter. Nun faltet ihr den Teig zweimal (immer in die gleiche Richtung) und schneidet ihn länglich etwa in 2cm breite Streifen, die ihr jeweils nochmals halbiert, allerdings nicht vollständig, Linda führt als Beispiel eine Hose an und das passt auch ganz gut, also oben einfach ein Stück angeschnitten lassen.  Beide Seite einer solchen 'Hose' dreht ihr nun zu einer Schnur und knüllt (es gibt sicher auch ein schöneres Verb ;-)) sie zu einer Art Brötchen zusammen. Diese Brötchen streicht ihr dann mit dem Eigelb ein, bestreut sie mit den gehobelten Mandeln und dem Hagelzucker und lasst sie anschließend nochmals für etwa 30 Minuten gehen, bevor sie dann für etwa 15-20 Minuten in den vorgewärmten Ofen (200 Grad) kommen.























Ich mache mich jetzt mal auf zum Sofa und hoffe auf einen guten Tatort und dass die letzte Zimtschnecke, die mich eben schon angelacht hat, noch nicht verspeist wurde ;-).





















Liebe Grüße
Ronja

Mittwoch, 27. August 2014

Berlin I: Aunt Benny

Heute gibt es den ersten Post zu meiner Berlin Reihe und natürlich dreht es sich gleich um Essen ;-). Am ersten Tag in Berlin waren wir nämlich im auntbenny frühstücken. Ein sehr hübsches Café in Berlin-Friedrichshain: Ein großer, rustikaler Holztisch läd zu einem Frühstück mit vielen Freunden ein und von dort aus kann man auch perfekt auf die riesige Tafel schauen, die von oben bis unten voll mit Speisen und Getränken beschrieben ist, da mag man sich gar nicht entscheiden, was man nun ist.
Letztendlich gab es für mich allerdings ein köstliches Bircher Müsli, von dem ich ungelogen noch Tage danach geschwärmt habe, weil es einfach so lecker war :-) Es war nämlich kein normaler 0815-Müsli, sondern mit geriebenem Apfel, viel Zitrone, Früchten, Haselnüssen,... und wenn ich gerade darüber schreibe, bekomme ich schon wieder Appetit ;-).






















Dazu gab es noch Apple Crisp, der auch lecker war, aber mein Müsli ist eben nicht zu schlagen :-). Die Preise waren auch völlig in Ordnung, mein Müsli hat beispielsweise 2,50 Euro gekostet.

























Aunt Benny kann ich also wirklich nur ans Herz legen und solltet ihr mal in Berlin sein oder sogar dort wohnen, geht unbedingt dort hin, denn nicht nur die Atmosphäre ist sehr schön, das Essen ist noch viel besser.























Ich habe den Post gerade nochmal gelesen, also wenn das keine wahre Euphorie ist, dann weiß ich auch nicht ;-)...

Liebe Grüße
Ronja

Montag, 25. August 2014

Flammkuchen mit Aprikosen und Pfifferlingen

Ich bin wieder da. Aber immer noch mit Pfifferlingen im Rezept, wie schon bei den mit Guacamole gefüllten Süßkartoffeln ;-). Meine Blogabstinenz habe ich übrigens zu einem Drittel in Berlin verbracht, weshalb ihr euch in nächster Zeit auf ganze viele Berlintipps freuen dürft!
Aber wieder zurück zum Gericht, Flammkuchen mochte ich schon immer gerne, mein Umfeld übrigens genauso, weshalb neun Flammkuchen (wohlgemerkt in diesem Falle in Größe eines ganzen Blechs) für zehn Personen an einem langen Abend gar kein Problem sind ;-)... Heute gibt es allerdings mal eine kleine Variation, was vor allem den Belag betrifft, den normalerweise findet man ja weder Aprikosen, noch Pfifferlinge auf einem Flammkuchen...
Für 4 Personen benötigt ihr: 
Teig: 400g Mehl, 20g Hefe, 2 El Öl, Salz, Thymian
Belag: 12 Aprikosen, 125g Sauerrahm, 125g Creme Fraiche, 200g Pfifferlinge, etwas Olivenöl, 40g Butter, 1/2 Schalotte, etwas Chili, 2 rote Zwiebeln, Cayenne, Salz
Zubereitung: Zuerst bereitet ihr den Teig zu hierfür mischt ihr einfach alle Zutaten und verknetet sie zu einem geschmeidigen Teig, welchen ihr für eine halbe Stunde ruhen lasst um ihn dann dünn auszurollen und auf ein gefettetes und bemehltes Blech zu geben.
Für den Belag schwitzt ihr die Pfifferlinge samt gewürfelter Schalotten kurz in einer heißen Pfanne mit der Butter an und schmeckt das Ganze mit Thymian, Rosmarin und Salz ab. Auch die halbierten und entsteinten Aprikosen kurz anschwitzen, allerdings diesmal in Olivenöl und abgeschmeckt wird sowohl mit etwas Chili, als auch mit Rosmarin. Als nächstes schneidet ihr die roten Zwiebeln in dünne Ringe. Danach vermischt ihr Sauerrahm und Creme Fraiche und schmeckt das Ganze mit Cayenne  und Rosmarin ab. Euren Flammkuchen belegt ihr nun mit den Aprikosen und den Pfifferlingen und träufelt zu guter Letzt die Sauerrahmsoße über alles. Noch ein paar Rosmarinzweige dazu (können nach dem Backen entnommen werden) und dann kommt der Flammkuchen für etwa 10 Minuten bei 200 Grad in den vorgewärmten Ofen.
Liebe Grüße
Ronja