5 englischsprachige Foodblogs, die du kennen solltest

25. März 2015

Als ich im Januar meinen Post 5 deutschsprachige Foodblogs, die du kennen solltest veröffentlichte, war ich völlig überrascht, als er so gut ankam, denn normalerweise werden Blogvorstellungen ja recht gerne überlesen. Deswegen war ich auch gleich entschlossen, euch einen weiteren Einblick in meine Lieblingsblogs zu geben, dieses Mal allerdings die englischsprachigen.
























Ich starte allerdings mit einem Blog, der auch diejenigen, die lieber deutschsprachige Blogs lesen, interessieren könnte, nämlich Himbeerrot, Annamaria führt ihn nämlich zweisprachig. Und was soll ich sagen?- Ihre Bilder sind einfach ganz große Klasse, sie sind meist recht bunt, aber nicht zusammengewürfelt-bunt, sondern stimmig-bunt ;-). Lecker sind ihre Kreationen noch dazu, ihr gefüllte Zucchini mit Tomaten Mozzarella zum Beispiel.





















Jetzt wird es dunkler ;-) From the Kitchen dürfte beinah jedem gefallen, dem auch Dark Photography zusagt. Auch hier kann ich sagen, dass die Gerichte nicht nur  sehr schön aussehen, sondern auch gut schmecken, zumindest das Karamell Mousse und das Walnussshortbread. Auf From the Kitchen gibt es neben süßen Rezepten übrigens auch zahlreiche salzige, die Mexican Meatballs Wraps stehen auch ganz oben auf meiner To-Do-Liste.






















Jemanden, der in Zukunft plant nach Berlin zu reisen, dem würde ich dringendsten empfehlen What should I eat for breakfast today einen Besuch abzustatten, vor meiner Reise im Sommer hatte ich mir einige Cafétipps herausgesucht und alle samt waren echt toll, Louise Chérie und Aunt Benny waren beides Tipps von dem Blog. Wenn Martha aber nicht gerade über Berlins Café schreibt dann postet sie leckere Frühstücksrezepte, die sie noch dazu sehr schön fotografiert.
























Den Blog twolovesstudio kenne ich noch gar nicht so lange, Rachel habe ich nämlich über ihren schönen Instagramaccount entdeckt. Ihre Bilder sind wunderbar hell und oft recht simpel gestaltet. Wer sich über beerige Rezeptideen im Dezember wundert: Rachel kommt aus Australien ;-), aber im Sommer mache ich ihre Tartelettes sicherlich mal nach. Gerade habe ich beim Durchstöbern ihres Blogs auch ein Osterrezept gefunden, wer also noch nach etwas in der Richtung sucht: hier!























Und last but not least: Two red bowls, dieser Blog dient mir eher als Inspirationsquelle für Bilder, als für die Suche nach Rezepten, demnach kann ich über den Geschmack der Dinge nicht viel sagen, aber alleine die Bilder gefallen mir wirklich gut! Ganz besonders die von den Chocolate whiskey meringue tarts, die ihr links in der Collage seht. Vielleicht sollte ich sie mal nachbacken, dann kann ich auch über die Rezepte urteilen ;-)

Ich hoffe, es war etwas für euch dabei!

Liebe Grüße
Ronja

Walzpilz Bärlauch Ravioli

22. März 2015

Den Anfang dieses Post habe ich jetzt bereits fünf Mal geschrieben -und fünfmal wieder gelöscht. Ich weiß einfach nicht, wie ich anfangen soll. Was möchtet ihr hören?
Variante 1: Ja, sie sehen besser aus, wenn sie roh sind, ich weiß, aber der Geschmack meiner Walzpilz Bärlauch Ravioli ist im gekochtem Zustand dann doch um einiges besser, das kann ich versprechen.
Variante 2: Drei Wochen lang habe ich mich jetzt nicht gemeldet und habe nicht mal eine besonders gute Ausrede, warum so lang nichts Neues von mir kam.
Variante 3: Mit einer frischen Scheibe Brot mit gesalzener Butter kann nur eines mithalten: Eine frische Scheibe Brot mit Bärlauchpesto.
Variante 4: jnoebow. Ach, ich habe keine Ahnung, was ich schreiben soll ewwwcrzxdwc
Variante 5: Das tolle am Frühling ist ja, dass es endlich wieder mehr Auswahl in der Gemüse-, Gewürz- und Obstabteilung gibt: Spargel, Spinat, Erdbeeren und natürlich Bärlauch.
Das Ding ist, je länger ich blogge, desto anspruchsvoller werde ich. Und zwar in allen Bereichen: Food Styling, Rezept und Ergebnis, Bilder, Bearbeitung und natürlich auch Inhalt. Was ihr hier ihr zu sehen beziehungsweise zu lesen bekommt, ist nur ein winzig kleiner Teil unzähliger Gedanken, Planungen und Ideen. Je länger, ich blogge, desto mehr selektiere ich, wie oft schieße ich Bilder von Gerichten, die es letztendlich nur in meinen Bauch und nicht auf den Blog schaffen, da hilft selbst der ausgeklügelste Postplan nichts.
Genau das ist auch der Grund, weshalb in den letzten Wochen nichts auf meinem Blog online kam, ich habe zwar etwas gemacht, aber es hat mir einfach nicht gefallen, die Ravioli würde ich am Liebsten schon wieder nicht zeigen, weil das Endergebnis einfach nicht so lecker aussieht, wie es war. Aber weil es eben lecker war, zeige ich es jetzt trotzdem.

Rezept für 2 Portionen Walzpilz Bärlauch Ravioli (keine Angst, die sechs Ravioli, die ihr oben auf dem Teller sehen könnt, ergeben bei mir noch keine Portion ;-))
Für den Nudelteig: 100g Mehl, 25g Gries, Salz, 1El Öl, etwas Wasser und 1 Eier (Ein extra Ei)
Für die Füllung: 1 Packung Frischkäse (ich habe Philadelphia genommen), ein Bündel Bärlauch, 80g Pilze, Öl, eine Schalotte, Gewürze nach Wahl
Und so geht's: Die Schritte für den Nudelteig spare ich mir jetzt mal und verweise ganz faul auf mein Rezept vom letzten Jahr, wo ich die Herstellung der Ravioli sogar bildhaft festgehalten habe ;-)
Dir Füllung geht aber wie folgt: Zuerst erhitzt ihr etwas Öl in der Pfanne und schwitzt die zuvor gewaschenen und sehr feingeschnittenen Pilze zusammen mit der ebenfalls gewaschenen und in feine Stücke geschnittene Schalotte an. Das Ganze vermengt ihr nun vorsichtig mit dem Frischkäse und schmeckt die Füllung ab. Außerdem den Bärlauch nicht vergessen, der sollte allerdings vorher gewaschen und weder Stiel noch Blüten besitzten, außerdem sollte er natürlich ebenfalls ganz feingeschnitten worden sein.
Jetzt füllt ihr die Ravioli, wie gewohnt oder wie ich es hier bereits erklärt habe und lasst sie im gesalzenem und kochendem Wasser so lange kochen bis der Rand eine ravioliartige Konsistenz besitzt :-).

Liebe Grüße
Ronja

Allerlei Waffeln

1. März 2015


Heute haben wir wieder den typischen Fall von zu vielen Bildern von einem Motiv und dabei gibt es nicht mal für die schokoladigen Variante ein Rezept. Warum? Weil's einfach nicht schmeckt! Jedenfalls nicht, wenn man in den ursprünglichen Teig einfach nach Gefühl ein bisschen Schokolade und etwas Kakao gibt, also immerher mit euren tollen Schokowaffelrezepten! ;-) Die klassischen Variante hat dafür aber umso besser geschmeckt, deswegen gibt es da auch ein Rezept für!
























Rezept für 5-6 Waffeln (leicht vom Backbuben abgeändert): 120 g weiche Butter, abgeriebene Schale einer Zitrone, 100 Zucker, 150g Quark, 1 Pck. Vanillezucker, 3 Eier (M), 200g Mehl, 2 Tl Backpulver
Und so geht's: Zuerst schlagt ihr die Butter zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Zitronenabrieb schaumig und gebt nach und nach die Eier hinzu. Als nächstes hebt ihr den Quark unter, ebenso wie die trockenen Zutaten. Nun nur noch portionsweise in das gefettete Waffeleisen geben und fertig :-)!
In welchem Zusammenhang die Pfanne übrigens zu den Waffeln steht? Nun, das ist ein sehr interessante Frage ;-) Sie ersetzt den leider nicht vorhandenen dunklen Teller und passt perfekt zur Dark Foodphotography, an der ich mich ja gerade immer mal wieder am versuchen bin.
chocolate waffles schokoladen waffeln food photography nutella walnuss
Liebe Grüße
Ronja

Wintersalat mit Orangen, Feta, Rotkohl und Walnüssen

17. Februar 2015

Orangen beziehungsweise Zitusfrüchte insgesamt scheinen ja irgendwie DAS Motiv des Winters schlechthin zu sein, überall auf Instagram, aber auch auf den Foodblogs, blinken Bilder mit aufgeschnittenen Orangen, Grapefruits, Zitronen, Blutorangen,...  auf, als wollten mir alle sagen: Ronja, im Winter wird nicht nur Kakao geerntet!
orangenrotkohl feldsalat walnüsse wintersalat food photography von honig und vanilleNadine war eine von den besagten Bloggerinnen und hat mich mit ihrem schönen Food Styling ruckzuck dazubekommen einen Salat zu machen, der einen das trübe Wetter draußen ebenso schnell vergessen lässt. Rotkohl war sogar auch mit drin, mag ich ja sonst nicht so besonders gerne und das Ding ist auch recht selten in unserer Küche anzutreffen: Im Salat war der Rotkohl aber doch ganz annehmbar ;-), wobei ich auch nicht besonders großzügig bei dem Verbreiten auf meinem Teller war (vielleicht will der restliche Haushalt ja auch noch was, wer weiß das schon!)
Das Rezept ist, wie gesagt, sehr, sehr doll von Nadines inspiriert:
Für eine Portion benötigt ihr: 2 Orangen, 1 Blutorange, Walnüsse nach Lust und Laune, 2 Hände voll mit Feldsalat, 1 Hand voll in Streifen geschnittener Rotkohl, etwas Olivenöl, Fetakäse nach Belieben
Und den Rest könnt ihr euch schon denken: Orangen (eine Viertel Orange übrig lassen) und die Blutorange schälen, in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten, den gewaschenen Feldsalat (oder auch Babyspinat), Walnüsse und Rotkohl daraufgeben. Dann etwas Fetakäse darüberbröseln und das Dressing aus Olivenöl und Orangensagt (die Viertel Orange :-)) über das Ganz träufeln. Nach Belieben würzen.
Vielleicht konnte ich euch ja auch dazu animieren, euch morgen, nach dem heutigen Fat Tuesday, ein wenig Salat zu essen ;-)...

Liebe Grüße
Ronja

Herzkrebbel für den nächsten Valentinstag

7. Februar 2015

Die übliche Diskussion zum Valentinstag überspringen wir heute einfach mal und widmen und stattdessen einer viel spannender Frage, was zur Hölle sind Krebbel? Das habe ich mich nämlich gefragt, als ich auf Frau Zuckersteins Rezept für die Herzchen aus Hefeteig gestoßen bin.
Nach meiner Recherchearbeit kann ich euch sagen: Krebbel sind nichts anderes als Berliner Pfannekuchen, Berliner, Puffel oder Krapfen.
Berliner Pfannekuchen, Berliner, Puffel oder Krapfen krebbel herz backen valentinstag 14 februarWie gesagt, das Rezept stammt nicht aus meiner Feder, aber ich übernehme es jetzt einfach mal von Frau Zuckerstein (ich hoffe das ist okay?! :-))
Ihr braucht für die Herzkrebbel: 375 g Mehl, 25 g Hefe, 45 g Zucker, 185 ml lauwarme Milch, 45 g Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz, die Schale von 1 abgeriebenem Zitrone,  Butterschmalz, Zucker
Und so geht's: Zuerst erwärmt ihr die Milch und löst die Hefe dann darin auf. Das Ganze lasst ihr so etwa 10 Minuten stehen, bis ihr die restlichen Zutaten unterknetete und den Teig etwa 20 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lasst. Nun rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa einen halben Zentimeter hoch aus.  Mit den Herzausstechern könnt ihr nun unterschiedlich große Herzen ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Dort lasst ihr die Herzenerneut etwas aufgehen. Währenddessen erwärmt ihr der Butterschmalz in einem kleinen Topf (die Herzchen müssen hinterher darinschwimmen können). Ist der Butterschmalz heiß genug (Im Rezept steht dazu:. "Mit einem Holzkochlöffel kann man leicht testen ob der Butterschmalz heiß genug ist. Man nimmt die Rückseite des Kochlöffels und taucht ihn in den Schmalz, wenn der Schmalz am Kochlöffel aufschäumt, ist er heiß genug") könnt ihr einige Herzchen in den Topf geben und schon eine Schüssel mit Zucker neben euren Topf stellen. Sind die Herzchen nämlich fertig (sprich: Sie schwimmen oben und sind dazu noch goldbraun) werden sie nämlich direkt darin gewälzt.
Berliner Pfannekuchen, Berliner, Puffel oder Krapfen krebbel herz backen valentinstag 14 februar

Berliner Pfannekuchen, Berliner, Puffel oder Krapfen krebbel herz backen valentinstag 14 februar Dieser Post ist übrigens Teil einer kleinen Postreihe an der ein paar meiner liebsten Bloggerinnen auch teilnehmen :-). Laura hat das ganze organisiert und vom 2. Februar bis zum 11. Februar kommt jeweils ein valentinstagsmäßiger Beitrag auf einem der Blogs online, gestern hat Charlotte schöne Printables gepostet und morgen ist Mara an der Reihe. 

Liebe Grüße
Ronja